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Vorwort

Seit im Jahr 2001 mein Onkel bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen ist, interessiere ich mich verstärkt für das Thema „Sterben und Tod im Umgang mit Kindern“, da ich denke, dass es ganz besonders wichtig ist, Kinder und auch Jugendliche in dieser Zeit richtig zu begleiten und zu stärken. Meiner Meinung nach wird dieser Themenbereich mehr und mehr tabuisiert, was es uns immer schwieriger macht, damit umzugehen. Wenn wir mit dem Tod und der damit verbundenen Trauer konfrontiert werden, wissen wir oft nicht, wie wir damit umgehen sollen, da der Tod für uns an Natürlichkeit verloren hat. Umso schwerer ist es dann für unsere Kinder und Jugendlichen, den Tod zu verstehen und zu begreifen, wenn nicht einmal die Erwachsenen dazu in der Lage sind. Ich denke deshalb, dass es nur dann möglich ist, ein Kind richtig zu unterstützen, wenn man sich selbst mit dem Thema auseinandergesetzt hat und sich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Kinder hineinversetzen kann. Deshalb war es mir ganz besonders wichtig, in meiner Arbeit darauf einzugehen, wie Kinder in den verschiedensten Altersstufen auf den Tod und die damit verbundene Trauer reagieren und wie sie sie erleben. Ebenso habe ich versucht, darauf einzugehen, was Kinder in ihrer Trauer brauchen und wie wir sie richtig unterstützen können. Da wir natürlich auch in unserer Arbeit als Sozialpädagogen häufig mit Verlusterfahrungen der Kinder konfrontiert werden, habe ich in meinem praktischen Teil versucht, einen Leitfaden für Gruppengespräche zu diesem Thema zu erstellen. Zum Schluss habe ich noch versucht, durch Interviews mit einem Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams, des Roten Kreuzes, mit einer Mitarbeiterin des Mobilen Hospizteams und mit der Leiterin einer Trauergruppe die Inhalte meiner Arbeit zu verdeutlichen und zu reflektieren. Durch die Erarbeitung des Themas im Rahmen meiner Diplomarbeit fand ich viele Ansätze meines persönlichen Zugangs bestätigt und konnte gleichzeitig meine eigenen Sichtweisen erweitern.

Danken möchte ich an dieser Stelle vor allem meiner Familie und meinen Freunden, die mich intensiv bei meiner Arbeit unterstützt haben. Einerseits ermöglichten sie mir durch zahlreiche Gespräche immer wieder neue Sichtweisen und Ansatzpunkte zu sehen und andererseits hatten sie sehr viel Verständnis dafür, dass ich viele Stunden der Auseinandersetzung mit diesem Thema widmete.

Ebenso möchte ich mich bei meiner Didaktiklehrerin Bettina Feiertag bedanken, da sie mich während meiner Erarbeitung begleitet hat.

Auch gilt mein Dank Herrn Markus Weißensteiner vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, Frau Maria Schindele vom Mobilen Hospiz und Frau Angelika Wippel, Leiterin der Gruppe Rainbows, die mir durch ihre Interviews geholfen haben, meine Arbeit zu verdeutlichen.