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Einleitung

Obwohl Sterben und Tod für Erwachsene, sowie für Kinder zum Lebensalltag gehören, verunsichert uns diese Erfahrung zutiefst. Diese Realität bleibt niemandem erspart und trotzdem wird sie gleich mehrfach tabuisiert. Für Kinder kann die Erfahrung mit dem Tod oft sehr schnell zu einer Wirklichkeit werden, wenn das Haustier stirbt, die Großmutter, der Großvater, ein Geschwisterchen oder ein Elternteil. Das Kind spürt, auf vielfache Art und Weise, dass dem Leben Grenzen gesetzt sind. Eine falsch verstandene Fürsorge meint, Kinder vor dieser leidvollen Erfahrung schützen oder bewahren zu müssen. Dabei wäre es ganz besonders wichtig, Kinder auf den Tod vorzubereiten und im Ernstfall richtig zu unterstützen und zu begleiten. Kindern ist oft die Realität von Tod und Trauer bewusster, als Erwachsene dies annehmen. Sie könnten viel natürlicher damit umgehen, da sie ihre eigenen Vorstellungen von den Begriffen rund um das Sterben haben. Deshalb ist der Umgang mit Tod, Sterben und Trauer eine pädagogische Herausforderung, da schon die "kleinen Tode", wie die zahlreichen Verlusterfahrungen, zu Lerngelegenheiten gemacht werden können. Je früher gelernt und eingeübt wird, mit den Gefühlen von Schmerz und Trauer umzugehen, umso eher ist es möglich, dass Kinder mit den Verlusten und den damit verbundenen Gefühlen umgehen können.