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Resümee

Dass wir trauern müssen, ist eine Folge davon, dass zum menschlichen Leben nun mal auch die Zeit und somit der Tod gehören. Trennungen, Verluste, Veränderungen gehören zu unserem Leben und es wäre untragbar, würden sie nicht zu unserem Leben gehören, denn dann wären wir unsterblich, müssten ewig leben und es gäbe keine Veränderungen. Somit verlöre das, was ist, an Wert.
Gerade weil das Leben aufgrund des Todes so wertvoll ist, schmerzt es uns, wenn wir einen geliebten Menschen verlieren. Obwohl Trennungen, Verluste und Veränderungen zu unserem Leben gehören gibt es keine fertigen Antworten oder gültige Rezepte, die uns im „Ernstfall“ helfen, da jede Situation einmalig und anders ist, weil immer ein ganz bestimmter und einzigartiger Mensch zurückbleibt. Somit wird es in der Begegnung mit Sterben und Tod niemals zu einer Routine kommen. Das Wichtigste, damit man sich dem Themenbereich Sterben und Tod stellen kann ist, Mut zu haben und nicht - aus einer Furcht heraus - etwas falsch zu machen, dem Bereich auszuweichen oder ihn ganz auszuklammern. Wenn man sich mit dem Thema grundsätzlich auseinandersetzt und es in sein Leben integriert, kann man auch Kinder in ihrer Trauer offen und einfühlsam begleiten und lernen, den Tod mit ihren Augen zu sehen. Trotz der Verunsicherung, die der Tod eines Menschen in uns selbst auslöst, da wir alle diesseits der Grenze zwischen Leben und Tod stehen, ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen immer zu vermitteln: „Du bist nicht alleine! Ich bin für dich da!“