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Institutionelle Lösungsansätze

In Bezugnahme auf die beschriebenen strukturellen Bedingungen, die auf das Individuum einwirken und  reaktives Verhalten verursachen, finden sich gezielte Ansätze innerhalb des institutionellen Systems.

Professionelle Arbeit wird ermöglicht, wenn die Teilbereiche dieses Systems transparent gemacht werden und die Voraussetzungen für Teamarbeit gegeben sind.

Konkret bedeutet dies die Schaffung folgender Bedingungen:

  • Kompetenzen innerhalb des Systems und Teams müssen klar definiert sein.
  • Das Entstehen eines Berufsbildes und -profils wird gefördert, indem Rechte, Pflichten und Anforderungen ständig kritisch reflektiert werden. Dies bedeutet auch, dass Regeln und Normen der Institution als veränderbar gelten.
  • Ermöglichung von Fort- und Weiterbildung
  • Supervisionsangebot
  • Pädagogische Maßnahmen müssen transparent und auch für das Kind nachvollziehbar sein.
  • Konsequenzen sollen sich an der individuellen Situation orientieren und nicht durch das institutionelle Regelsystem begründet werden.
  • Stärkung der Teamarbeit durch positive Rahmenbedingungen in Bezug auf Dienstplangestaltung, räumliche Voraussetzungen und Bezahlung.
  • Die Zusammensetzung der Gruppen soll aufgrund pädagogischer Überlegungen erfolgen.
  • Gruppengröße, personelle und räumliche Voraussetzungen müssen aufeinander abgestimmt werden.
  • Positive strukturelle Bedingungen einer Gesellschaft müssen auch innerhalb der Institution gelebt werden - z.B. Demokratie und Mitspracherecht.
  • Zusammenarbeit mit allen Subsystemen (Schule, Familie,...) muss verstärkt gefördert werden.
  • Die Individualität des Kindes, der BetreuerInnen, jeder einzelnen Gruppe soll anerkannt und berücksichtigt werden.
  • Wertschätzung, Einfühlungsvermögen, Konfliktlösungsstrategien und Kommunikationsfähigkeit innerhalb aller Beziehungsstrukturen einer Institution sollen sich zu einer Norm entwickeln können, mit der sich alle Subsysteme identifizieren können.