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Wörter- und Abkürzungsverzeichnis

Anamnese Bezeichnung für die Ermittlung der Lebensgeschichte einer KlientIn, durch die Anamnese werden objektive Daten über die Entwicklung erhoben, z.B. Geburtsverlauf, soziale Situation, Stellung in der Geschwisterreihe,... Als Informationquelle dienen das persönliche Gespräch, Informationen von Eltern sowie das Aktenstudium. Die Durchführung richtet sich nach der jeweiligen Fragestellung.
anthropogen durch den Menschen beeinflusst, verursacht; -e Faktoren
Assoziation Verknüpfung von Vorstellungen, von denen die eine die andere hervorgerufen hat (Psychol.)
Ethologie Wissenschaft vom Verhalten der Tiere u. des Menschen; Verhaltensforschung
Genetisch die Entstehung bzw. Entwicklung der Lebewesen (im Sinne der Genetik) betreffend; entwicklungsgeschichtlich, erblich bedingt.
Gruppendynamik die psychologisch erfaßbaren Prozesse, die die wechselseitigen Einflüsse einer sozialen Gruppe kennzeichnen; auch die Methoden, die im therapeut. Rahmen der Verbesserung des Selbstverständnisses des einzelnen sowie der allg. Kommunikation dienen.
Integrität Unbescholtenheit; Unverletzlichkeit
Interaktion aufeinander bezogenes Handeln zweier od. mehrerer Personen, Wechselbeziehung zwischen Handlungspartnern (Psychol., Soziol.)
Intrinsisch von innen her, aus eigenem Antrieb durch Interesse an der Sache erfolgend, durch in der Sache liegende Anreize bedingt (Psychol.); Ggs. extrinsisch; -e Motivation: durch die von einer Aufgabe ausgehenden Anreize bedingte Motivation (1); Ggs. extrinsische Motivation.
Kompensation in der Individualpsychologie A. Adlers der Ersatz oder Ausgleich tatsächlich oder vermeintlich körperl. oder seel. Mängel durch bes. Leistungen auf anderen Gebieten (zur Bewältigung von Minderwertigkeitsgefühlen).
Metaphorisch bildlich, im übertragenen Sinne, aus der Vogelperspektive betrachtet
Peer-group Bezugsgruppe eines Individuums, die aus Personen gleichen Alters, gleicher od. ähnlicher Interessenlage u. ähnlicher sozialer Herkunft besteht u. es in bezug auf Handeln u. Urteilen stark beeinflusst (Psychol., Soziol.).
Projektion die ›Hinausverlegung‹ von Empfindungen, Gefühlen, Wünschen, Interessen oder Erwartungen in die Außenwelt
Sozietät a) menschliche Gemeinschaft; soziale, durch gleiche Interessen u. Ziele verbundene Gruppe, Gesellschaft (Soziol.); b) Verband, Gemeinschaft bei Tieren. 2. [als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts eingetragener] Zusammenschluß bes. von Angehörigen freier Berufe wie Ärzte, Rechtsanwälte u. ä. zu gemeinsamer Arbeit.
Sozilisation die Entwicklung, durch die der Mensch zur gesellschaftlich handlungsfähigen Persönlichkeit wird. In der  primären S. werden Sprache, Denken, Fühlen und Handeln betreffende Persönlichkeitsmerkmale ausgeformt. Sozialisationsinstanzen  sind alle gesellschaftl. Einrichtungen, die die S.prozesse (bewusst oder unbewusst) steuern und bestimmte Normen und Wertvorstellungen, Ziele und Verhaltensformen vermitteln. Etwa nach Vollendung des 3. Lebensjahres beginnt die sekundäre S., in der das Individuum lebenslang neues soziales Rollenverhalten hinzulernt; Erziehung als bewusstes und abgrenzendes Handeln kann dabei bestimmte Einflüsse des S.prozesses unterstützen, anderen entgegenwirken.
Soziokulturell die soziale Gruppe u. ihr Wertesystem betreffend
SP gebräuchliche Abkürzung für SozialpädagogIn
Sublimierung nach S. Freud die Umwandlung von Triebenergien in intellektuelle, kulturelle Leistungen
Substitution Verschiebung eines Affektes (z. B. Aggression gegen den Vorgesetzten) auf ein Ersatzobjekt (z. B. die Ehefrau) als Abwehrmechanismus des Ich (Psychol.)