sozialpaedagogin.at bietet eine Plattform zur gegenseitigen Information und Weiterbildung im Bereich der Sozialpädagogik.

 

Home
Themen
Aggression
Kommunikation im K..
Vorwort
Einleitung
Theoretische Grun..
Kommunikation(sku..
Status quo
Lehrerpersönlich..
Prinzipien und M..
Sprache und Vers..
Zusammenfassung
Literatur
Anmerkungen
Ist die Oma jetzt ..
Fachliteratur
Praxis
Service
Forum
Index

 

Kommunikation(skultur) im Unterricht

Wie lässt sich die Kommunikation(skultur) im Unterricht verbessern? - Eine persönliche Betrachtungsweise

Heutzutage wird viel von Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle geredet. Und das – wie mir scheint – durchaus zurecht. Die Konsumenten wer­den stets kritischer und die Qualitätsansprüche höher. Dies trifft neben dem Sozial­bereich auch auf das gesamte Schulwesen zu. Irmgard Flaig schreibt in einem Bericht über das Unterrichten im Ausland (z.B. Lateinamerika, Afrika):

"Eigentlich reicht es, ..., wenn man die wichtigsten fünf Bücher einsteckt. Da die Schüler häufig nur den Frontalunterricht kennen, reiche ein einfacher Sitzkreis oder eine Freiarbeit meistens aus, um die Kinder zu begeistern. Da ist eine extravagante Unterhaltung mit aufwendigen Unterrichtsmaterialien nicht nötig."

(Quelle: www.schule-online.de/content/lm/thema.jsp;jsessionid=i3gyvdr
z41?id=72
, 20.02.2002)

Mit fünf Büchern als Fundus des Lehrers würden manche Eltern in unseren Breiten wohl nicht ganz zufrieden sein, was die Qualität der Ausbildung ihrer Kinder betrifft. Obendrein ist hier die Rede von "extravaganter Unterhaltung mit auf­wendigen Unterrichtsmaterialien". Vielfach liegt dieser Anspruch an Schule und LehrerInnen bei uns gewiss in der Luft, wenngleich er vielleicht nicht explizit ausgesprochen wird. Die Existenz von Kunstworten wie "Edu­tainer" (Zu­sammenziehung der Worte educator und entertainer) scheinen mir aber diese Er­war­tung zu belegen. Zugegeben – gelegentlich wäre ich gerne ein "Edutainer", der auf ansprechende und unterhaltsame Weise Bildungsinhalte vermittelt.

Zunächst eine kurze Standortbestimmung – sofern eine solche überhaupt so allgemein und undifferenziert möglich ist – betreffs Zufriedenheit in und mit der Schule, die m.E. ja ganz wesentlich mit der Kommunikationskultur in Schulen verknüpft und verwoben ist. Ausgangspunkt ist eine sehr persönliche Betroffenheit aus aktuellem Anlass.